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TU Berlin

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Unsere Corona-Umfrage

Unsere Studie zur Wahrnehmung von Risiken in Zeiten von Covid-19 und den Konsequenzen, die jeder Einzelne im Alltag daraus zieht, rennt offene Türen ein: Die Ausnahmesituation zieht in den Alltag Aller ein und die Vereinbarkeit von beidem wird unweigerlich zum Thema - gleichzeitig gibt es zu der Frage der individuellen Wahrnehmung und des Umgangs mit diesem "Alltag in der Krise" bisher wenig (wissenschaftliche) Erkenntnisse. Wir bieten Ihnen tagesaktuell ausgewählte Ergebnisse als Grafik. Wöchentlich fassen wir zudem in einem Rückblick zusammen, welche Themen in unserer Kommentarrubrik besonders häufig und prominent waren. Ergebnisse berichten wir auch über Twitter und Instagram.

Wochenrückblicke

Wochenrückblick 28.3.-3.4.2020

„Ich hätte vor dem Shut-Down noch zum Friseur gehen sollen“, „Wann kommt der Höhepunkt?“ und „Welche Chancen bieten sich der Menschheit durch Corona?“ - Die von unseren Studienteilnehmer*innen in der vergangenen Woche eingebrachten Kommentare haben eine enorme thematische Bandbreite: Für die Einen steht die Sorge um ältere Verwandte im Mittelpunkt, Andere halten die Einschränkungen der Grundrechte des Einzelnen nicht für gerechtfertigt, viele sehen sich mit finanziellen Sorgen konfrontiert und manche versuchen sich auf den eigenen, individuellen Alltag zu konzentrieren. Sie verweisen auf alltagspraktische Dinge, auf ökonomische Unsicherheit, auf gesellschaftliche Konsequenzen und vieles mehr.

In dieser Ausdifferenzierung wird Eines sehr deutlich: Die derzeitige Omnipräsenz der Corona-Krise. Ein kleiner, für das menschliche Auge nicht sichtbarer Erreger verursacht Konsequenzen, die so weitreichend sind, dass sie für den Einzelnen (und auch die Weltgemeinschaft) in ihrer Gesamtheit nicht zu überschauen sind. Und dennoch bedingen sie den eigenen Alltag. Es scheint derzeit unmöglich der Präsenz dieses kleinen Akteurs zu entfliehen – zumindest, wenn man die Kommentare unserer Teilnehmenden liest. 

In diesem Spannungsfeld scheinen mir zwei Kommentare besonders hilfreich und produktiv: „Die Menschen werden selbstständiger denn je“ und fangen an, Ihren Alltag stärker selbst in die Hand zu nehmen, selbst Haare zu schneiden, selbst Brot zu backen, selbst zu kochen oder selbst einen Mundschutz zu nähen etc.“ und „Ich konzentriere mich sehr bewusst auf die Dinge, die ich beeinflussen kann.“ Denn, „der Virus“ mag omnipräsent sein, omnipotent ist er nicht. Eventuell weckt er sogar neue Kräfte in uns.

Bitte beachten Sie – dieser Kommentar ist keine ausgearbeitete wissenschaftliche Betrachtung der Entwicklung, sondern work in progress. Fall Sie Anmerkungen, Hinweise, Kritik oder Ähnliches haben, gerne an:


 

Wochenrückblick 23.3.-27.3.2020

Diese Woche befasste sich eine große Zahl unserer Studienteilnehmer_innen mit zeitlichen Dimensionen der Pandemie – von den spürbaren rasanten, täglichen und wöchentlichen Veränderungen in unserem Alltag (Warum muss ich plötzlich darüber nachdenken, ob meine Klopapiervorräte reichen?) bis zu Fragen wie „Wie lange dauert es noch?“ und „Was dann?“.

Zu Beginn der Woche nahmen dabei ungewisse Zukunftsvorstellungen in einer Mischung zwischen Bangen und Hoffen eine zentrale Stellung in den Gedanken ein: Angst um Familie, um Arbeitsplatz, um Existenzen, um marginalisierte Gruppen, um das psychische Wohlbefinden einerseits. Aber andererseits auch ein positives Erleben gesellschaftlichen Zusammenrückens, Gefühle von Solidarität, kreativem Umgang, gemeinsamer Zeit und von Entschleunigung. Der prominente Soziologe Hartmut Rosa, bezeichnete das Virus auch just als „radikalsten Entschleuniger“ unserer Zeit.

Im Laufe der Woche gewann das Thema der Dauer des Ist-Zustandes an Gewicht: Wie lange wird/kann/soll die jetzige Situation andauern? Müssen wir durchhalten, einfach nur wünschen, dass es vorbei geht oder sind wir des Themas überdrüssig? Und was kommt dann? Manche wünschen eine Rückkehr zum „life as usual“, Andere sehen einen totalen Bruch und wiederum Andere denken eher an ein Ausschleichen der Krise.

Die Zuwendung zur Dauer der Einschränkungen und die Beschäftigung mit einem Ende der Corona-Krise ist auch ein (kleiner) Schritt in Richtung Normalisierung der Ausnahmesituation: Nicht nur Zukunft, auch Gewöhnung beginnt im Jetzt.


Bitte beachten Sie – unser Wocherückblick ist keine ausgearbeitete wissenschaftliche Betrachtung der Entwicklung, sondern work in progress. Fall Sie Anmerkungen, Hinweise, Kritik oder Ähnliches haben, gerne an:

Tagesauswertungen

Auswertung der Umfrage Stand 06.04.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 05.04.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 04.04.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 03.04.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 02.04.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 01.04.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 31.03.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 30.03.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 29.03.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 28.03.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 27.03.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 26.03.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 25.03.2020

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Auswertung der Umfrage Stand 24.03.2020

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