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Fachgebiet ArbeitswissenschaftLehre

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Lehre im Wintersemester 2022/2023

Liebe Studierende,

wir wünschen Ihnen und Euch erst einmal einen schönen, vorlesungsfreien Sommer! Unten findet sich eine Vorschau der vom Fachgebiet im Wintersemester geplanten Lehrveranstaltungen. Updates und Änderungen versuchen wir zeitnah zu posten.

Derzeit gehen wir davon aus, dass wir alle Kurse im Wintersemester in Präsenz anbieten können - so es keine COVID Eskalation gibt. Im Fall der Fälle greifen wir auf Hybrid-Formate zurück.

Weitere nützliche Informationen finden Sie und findet Ihr auf dieser Seite des Studierendenservice. Ein Antrag auf Nebenhörerschaft findet sich hier.

Mit herzlichen Grüßen,

das FG Arbeitswissenschaft

Grundlagen der Arbeitswissenschaft, Prof. Feufel

Donnerstags von 10-12 in Raum MA005 (Vorlesung) & von 12-14 Uhr in Raum H0107 (Übung)
(VL+UE, je 2 SWS, insg. 6 ETCS)


Was ist Arbeitswissenschaft und wenn ja, wie viele? In diesem Modul sprechen wir über die historische Entwicklung der Arbeitswissenschaft bis zu hin zu den neueren Entwicklungen im Bereich von Human Factors and Ergonomics (HF/E). Wir fragen uns welche Ziele sich diese Wissenschaft für die Untersuchung und das Zusammenwirken von Menschen, Technik und sozialer sowie physischer / baulicher Umwelt setzt und welche analytischen und Design-Ansätze sich daraus ableiten lassen. Die in der Vorlesung erarbeiteten Inhalte werden in den Übungen anhand praktischer Beispiele vertieft und kritisch reflektiert.

Um theoretisches Wissen bereits in den Vorlesungen handlungsrelevant zu machen und Studierende auf die eigene Arbeit in den Übungen vorzubereiten, werden Frontalveranstaltungen mit arbeitswissenschaftlichen Analysen von konkreten Fallbeispielen im Sinne eines konzeptionellen „Reverse-Engineerings“ kombiniert.

In den Übungen fassen Studierende zunächst die Vorlesungsinhalte zusammen, die sie sich im Anschluss mit zwei Übungsformaten erarbeiten: Das erste Format folgt den arbeitswissenschaftlichen Analysen von Fallbeispielen aus den Vorlesungen. Studierende stellen die Zielsetzungen, Analyse- und Gestaltungsmethoden sowie (un)beabsichtigte Folgen für die Arbeitsdomäne (z.B. Hawthorne-Effekt) in Kleingruppen vor und moderieren eine seminarähnliche Diskussion zu den Ergebnissen.

Im zweiten Übungsformat bearbeiten Studierende in Kleingruppen eine gemeinsame Arbeitssituation (z.B. in Form eines Bilds, Videos, oder einer Kurzbeschreibung), für die sie selbst, im Sinne des problemorientierten Lernens, konkrete arbeitswissenschaftliche Ziele setzen, Analyseinhalte und -methoden auswählen, sich diese gegenseitig vorstellen und begründen. Aufgabe der Zuhörenden ist es, konstruktive Kritik an den Analyseergebnissen und Gestaltungsideen zu üben.


Sprache: Deutsch

Prüfungsleistung: Portfolio-Prüfung bestehend aus mind. 2 MC-Fragebögen und mind. 2 Kurzessays., unbenotet für Studierende nach der StuPO von 2009 sowie TU-Externe; Wahlweise benotet ODER unbenotet bei Studierenden nach der StuPO von 2018

Anmeldung über ISIS.

Zuordnung im Human Factors-Studiengang: Wahlpflicht zum Erwerb von Basiswissen und -fertigkeiten

hier gehts zur detailierten Modulbeschreibung, inkl. Prüfungsleistungen: Moses

Masterclass: Wissenschaftliches Arbeiten, Prof. Feufel

Freitags von 10:15 - 13:45 Uhr in Raum FH 313
(SE, 4 SWS, insg. 6 ETCS)

 

Masterclass: Wissenschaftliches Arbeiten. Gute wissenschaftliche Praxis auf Masterniveau

Analytisches Denken, Wissenschaftliche Argumente und Evidenz einordnen und bewerten, das Handwerkszeug zum guten Zitieren, Präsentieren, Literatur-Recherchieren und Ideen-Entwickeln und die Grundlagen des guten Schreibens für die Wissenschaft – all diese Kompetenzen vermittelt die Masterclass: Wissenschaftliches Arbeiten. Was heißt das für Sie konkret? Zum Beispiel versetzen wir Sie in die Lage Vorurteile und Bias zu erkennen, Argumentationslinien in Texten schnell folgen zu können, Zitat von Plagiat zu unterscheiden oder auch Logik-Fehler in eigenen Texten zu vermeiden.

Ausgerichtet und unterrichtet wird die Masterclass vom Fachgebiet Arbeitswissenschaft aus dem Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft. Konkrete Beispiele und Beispieltexte sind vielfach aus dem Bereich Psychologie/Human Factors und den Sozialwissenschaften gewählt, die Masterclass ist aber offen für Master-Studierende aller Fachrichtungen der TU.

Die Masterclass ist im Bereich „Freie Wahl“ eingeordnet und benotet. Prüfungsleistungen sind 10 kurze und unbenotete Tests während des laufenden Semesters und die Überarbeitung eines in der Originalform misslungenen wissenschaftlichen Aufsatzes. Sie lernen es besser zu machen und geben am Ende der Masterclass Ihre Verbesserung als Seminarleistung ab.

 Wir freuen uns auf Sie!


Sprache: Deutsch

Einführung in die Entscheidungspsychologie, Felix Grün

Montags von 8:15 bis 9:45 in Raum MAR 0002 (Seminar) und von 10:15 bis 11:45 in Raum MAR 0015 (Übung)

(SE+ UE, je 2 SWS, insg. 6 ETCS)

Gerade in unserer individualisierten westlichen Welt sind wir davon überzeugt, dass unsere Entscheidungen freiheitlich und selbstbestimmt sind. Vom Ernährungsratgeber aus den Youtube-Trends bis Trump und Fake News: Wir schwimmen im ständigen Informations-Überfluss. Einige Entscheidungen werden sehr bewusst getroffen, andere wiederum fußen auf simplen "Daumenregeln", akademisch ausgedrückt: Heuristiken. Wir schauen uns an, wie unsere Entscheidungen zu Stande kommen und warum diese Daumenregeln auch wertvoll sind. Nach den Grundlagen des Entscheidungsverhalten wechseln wir die Seite und behandeln Entscheidungshilfen, -manipulationen und -architekturen. Im Seminar schlüpfen in die Rolle der Entscheidungsarchitekt*in und werden selber Akteur*in in der Informationsflut. Sie lernen, wie Sie Entscheidungen beeinflussen und unterstützen können und wenden ihr Wissen an, wenn Sie als Prüfungsleistung eigene Entscheidungsarchitekturen entwerfen.

Dabei werden wir ausführlich diskutieren und beleuchten, ob ein "kleiner Schubser" (Nudging) zur "richtigen" Entscheidung bereits Manipulation darstellt oder er dem Staat ein sinnvolles Mittel bietet seinen Bürgern bei Entscheidungen zu helfen ohne sie gleich mit Gesetzen zu bevormunden.

Das Seminar ist studentenzentriert: Es lebt von der Interaktion mit Ihnen. Inhalte werden mit der Lebensrealität abgeglichen und so hinterfragt und vertieft. In den Übungen setzen Sie sich mit realen Problemen auseinander und in einer Projektarbeit entwickeln Sie eigene Entscheidungsarchitekturen und -hilfen.

Viel Erfolg bei der richtigen Modul-Entscheidung!

Key words to learn more: Decision Support, Cialdini, Game theory, Heuristics, Nudging, Kahnemann, Thaler, TTM, Paternalism, PAPM.

Sprache: Deutsch

Prüfungsleistung: 6 CP, Portfolioprüfung, unbenotet für Studierende nach der StuPO von 2009 sowie TU-Externe; Wahlweise benotet ODER unbenotet bei Studierenden nach der StuPO von 2018

Prüfungszeitraum: Prüfungsleistungen werden i. d. R. abschließend innerhalb der Vorlesungszeit erbracht.

Gender-sensible und inklusive Technikgestaltung

Donnerstags von 10:15 bis 13:45 in Raum MAR 0002

(SEM & UE, je 2 SWS,  insg. 6 ECTS)

Gender-sensible und inklusive Technikgestaltung 

Inhalt:

Im Rahmen des Moduls werden Theorien vermittelt, die für eine gender-gerechte und inklusive Technologiegestaltung von Relevanz sind, sowie aktuelle Studien diskutiert und Referent*innen aus Wissenschaft und Praxis zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Praktische Kompetenzen werden im Rahmen von Methoden der partizipativen Nutzer*innenforschung und Technikgestaltung vermittelt und in studentischen Praxisprojekten konkret umgesetzt, deren Themenschwerpunkte sich die Studierenden selbst wählen dürfen. Sofern möglich, wird zudem eine Exkursion zu einer Organisation, die auf dem Gebiet in Deutschland arbeitet, Bestandteil des Moduls sein (z.B. Kompetenzzentrum Technik / Diversity / Chancengleichheit - in Bielefeld o.ä.).

Mit dem Modul werden folgende Lernziele verfolgt: Die Teilnehmenden sollen...

1) …mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft und relevanten Theorien zum Thema Gender Data Gap und Diskriminierung durch Technologie vertraut gemacht werden

2) …dazu befähigt werden, diskriminierende Technikgestaltung zu erkennen und benennen zu können.

3) …Methoden für eine partizipative und menschenzentrierte Nutzer*innenforschung und Technikgestaltung kennen und selbst praktisch erprobt haben

4) …die Anwendung des Erlernten in Praxisprojekten nachhaltig auch für andere erfahrbar machen

Sprache: Deutsch

Prüfungsleistung: Portfolio-Prüfung bestehend aus mind. 2 MC-Fragebögen und mind. 2 Kurzessays., unbenotet für Studierende nach der StuPO von 2009 sowie TU-Externe; Wahlweise benotet ODER unbenotet bei Studierenden nach der StuPO von 2018

Anmeldung per Mail mit Name, Matrikel, Studiengang, Bsc oder Msc an f.moerike@tu-berlin.de

Zuordnung im Human Factors-Studiengang: folgt

hier gehts ab September zur detailierten Modulbeschreibung, inkl. Prüfungsleistungen: Moses

Qualitative Methoden in der HF-Forschung, Dr. Sander

(SE+UE, je 2 SWS, insg. 6 ETCS)

-Ethische Fragen qualitativer Forschung
- Qualitative Methoden d. Datenerhebung: Interviews (semi-strukturiert / narrativ / informell) teilnehmende Beobachtung
- Datenauswertung
- Interpretation
- Präsentation von Forschungsergebnissen

Prüfungsleistung: Portfolio-Prüfung; unbenotet für Studierende nach der StuPO von 2009 sowie TU-Externe; Wahlweise benotet ODER unbenotet bei Studierenden nach der StuPO von 2018

Zuordnung im Human Factors-Studiengang: grundlagenorientierte Vertiefung

max. Teilnehmeranzahl: 16

Anmeldung mit Name, Studiengang und Matrikelnummer an   

Termine Block-Veranstaltungen: 


- 5 Samstage im Semester, geplant von 10.15 - 17.45 Uhr

- genaue Termine folgen kurz vor Beginn des neues Semesters

 

Die Zeiten der Übungsstunden, die zu großen Teilen im Forschungsfeld stattfinden, werden individuell projektbezogen vereinbart.

hier geht's zur detaillierten Modulbeschreibung, inkl. Prüfungsleistungen: Moses

Zur Vorbereitung:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, sich vorab Gedanken über ein Forschungsthema (ein grober Themenbereich reicht aus) zu machen, welches sie im Rahmen des Moduls bearbeiten möchten. Die Themenwahl ist dabei frei. Das Modul bietet jedoch eine gute Möglichkeit, ein Themenfeld aus der Human Factors Forschung vertiefender kennenzulernen und schon Vorarbeiten für ein mögliches Abschlussarbeitsthema zu leisten.

 

 

Arbeitsschutz, Prof. Backhaus

Prof. Dr. Claus Backhaus (Leiter Zentrum für Ergonomie, FH Münster; Honorarprof. an der TU Berlin)

"Arbeitsschutz und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren"

(VL+UE, je 2 SWS, je 3 ECTS)

- wird in Präsenz angeboten!
Die Studierenden erhalten die Folien mit Lernhinweisen, Leitfragen, Tipps und ergänzenden Lehrvideos zum Selbstlernen. Die geplanten Termine (s.u.) finden als Videokonferenzen zur Diskussion statt und es werden vertiefende Übungsaufgaben angeboten.


Die Übung findet als Projektarbeit statt.
Informationen zur Klausur folgen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Inhalt:
Jeder Unternehmer hat die Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit seiner Beschäftigten. Trotzdem sterben jedes Jahr zwischen 700 und 800 Menschen durch Unfälle bei der Arbeit. Mehr als 4000 Personen erkranken durch schädigende Einwirkungen während ihrer Arbeit so schwer, dass sie eine Berufskrankheitenrente erhalten.
Die Vorlesung vermittelt Grundkenntnisse zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, erläutert die Ursachen arbeitsbedingter Erkrankungen und erklärt, wie Arbeit menschengerecht gestaltet wird.

Termine der VL (Block Fr+Sa):  

folgen kurz vor Semesterbeginn

 

Die Übung findet als begleitete Projektarbeit in Kleingruppen von 4-5 Studierenden statt, in denen ein aktuellen Thema aus dem Bereich Arbeitsschutz bearbeitet wird.  

 

Die Prüfungsform ist „Portfolioprüfung“. Die Note setzt sich gleichanteilig aus der Bewertung der Projektarbeit und der mündl. oder schriftl. Prüfung (abhängig von der Teilnehmerzahl) zusammen.

 


Die Veranstaltung findet auf deutsch statt.

Lehrunterlagen finden Sie hier

Anmeldung:
Mit Name, Matrikelnummer, Studiengang an Frau Böschow unter:  

 

 

Ringvorlesung "Wer nicht denken will fliegt raus"

Interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema Denksysteme zusammen mit 

Sabine Fischer (Universität der Künste),

Wolfgang Mühl-Benninghaus (Humboldt Universität Berlin) und

Jürgen Schulz (Universität der Künste)

Sprache: Deutsch

Prüfungsleistung: benotete Hausarbeit

Termin: folgt

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